Die Qualität ("Trennschärfe") der Prüfung auf die Existenz von Verzeichnissen und daraufhin, ob sich im jeweiligen Verzeichnis eine Datei befindet oder nicht, erfährt von DOS über Windows 95 bis hin zu Windows NT 4.0 einen steten Abfall.
Die hier als selbstentpackendes Archiv direx.exe angebotene, aber auch direkt herunterladbare Stapeldatei direxpr.bat ("DIRectory"-EXistenz-PRüfung) erlaubt die systematische Untersuchung dieses Qualitätsverlustes.
Diese Stapeldatei legt man zum Beispiel auf c:\temp oder c:\tmp ab und ruft sie von dort aus auf.
Ausgangssituation, an der die Untersuchung zu erfolgen hat, und die man sich vor Aufruf der Stapeldatei direxpr.bat von Hand einrichten muß, ist folgende:
Auf c:\ gibt es Datei TEMP0
Unter c:\ leeres Verzeichnis TEMP1
Unter c:\ Verzeichnis TEMP2 mit Datei XXX
Unter c:\ Verzeichnis TEMP3 mit Datei XXX.YYY
Unter c:\ leeres Verzeichnis TEMP4 mit Unterverz. TEMP41
Unter c:\ Verzeichnis TEMP5 mit Datei XXX.YYY und Unterverz. TEMP51
Die Verzeichnis- und Dateiexistenz-Bedingungsprüfungen, die im Stapeldatei-Ablauf vorgenommen werden, sind die folgenden:
if exist c:\temp[n]
if exist c:\temp[n]\
if exist c:\temp[n]\*.*
if exist c:\temp[n]\*
if exist c:\temp[n]\nul
if exist c:\temp[n]\nul:
(n=0, 1, 2, 3, 4, 5)
Positiver Ausfall der (insgesamt 36) Bedingungsprüfungen wird in der Datei des Namens direxpr.txt protokolliert, so daß man sich hinterher in Ruhe die Bescherung ansehen kann.
(Insbesondere habe ich so endlich etwas besser verstanden, warum es einen Unterschied macht, ob man unter NT mit command.com oder mit cmd.exe das DOS-Fenster öffnet).
Viel "Spaß"!
Heinrich Allers / 13.6.1999